Neuigkeiten

Gretchen 89ff im Forum

Unmittelbar nach dem Festwochenende und zum 50. Geburtstag des Forums machen diesmal freie Theater aus Leverkusen den Auftakt der Studio-Reihe des städtischen Kulturprogramms: Das Junge Theater Leverkusen, das matchboxtheater und die Studiobühne Leverkusen gestalten einen Abend und kommen dabei zu einer Zusammenarbeit, die kaum besser als Start in die neue Spielzeit zu denken ist:
„Gretchen 89 ff“, ein Theaterkabarett von Lutz Hübner, gespielt und inszeniert von Mitgliedern aller drei Ensembles.
Wer hat nicht schon erlebt, wie kurz vor Beginn der Vorstellung eine gepflegte ältere Dame zu ihrer Begleiterin sagt: „Hoffentlich spielen sie es so wie es ist!“ Unter diesem kurzen Stoßgebet einer treuen Abonnentin gähnt ein philosophischer Abgrund. – Wie ist es denn?
Ausgehend von dieser „existentiellen“ Frage lässt Lutz Hübner in „Gretchen 89ff“ verschiedene Konstellationen von Regie und Schauspiel einander begegnen. In den sich wiederholenden Probensequenzen der berühmten „Kästchen-Szene" aus Goethes "Faust 1" (Reclamheft Seite 89 folgende) treffen dabei schräge und manchmal liebenswerte, auf jeden Fall aber urkomische Stereotypen aus dem Mikrokosmos Theater aufeinander … – ein ganz besonderer Beitrag zum Spielzeitthema „Blick zurück nach vorn“.
Seien Sie gespannt auf überraschende Perspektiven und spannende Begegnungen mit der freien Theaterszene Leverkusen!

(Text: KulturStadtLev)

Karten: kulturstadtlev.de

Mitmachen?

Die Studiobühne nimmt neue Mitglieder auf, die auf der Bühne oder darum herum aktiv werden wollen.

Interessenten mit Bühnenerfahrung vereinbaren mit der künstlerischen Leitung einen Termin zum Kennenlernen und/oder Vorsprechen hier.

Für Spielwillige ohne Bühnenerfahrung empfiehlt sich möglicherweise zunächst die Teilnahme am Kurs "Spielen und Darstellen" bei der Volkshochschule Leverkusen. Die Kooperation zwischen dem VHS-Kurs und der Studiobühne besteht seit vielen Jahren; etliche "alte Hasen" des Theaters haben in diesem Kurs angefangen. Die Anmeldung zum kommenden Kurs (12.09.2019 bis 30.01.2020) ist demnächst offen. Infos hier.

Interessenten, die mitarbeiten, vielleicht aber (noch) nicht auf der Bühne stehen wollen, finden den Aufnahmeantrag hier.

Aktuelles Programm

Mehr high als frei (Alexandra Maxeiner)

Endlich die lang ersehnte Führungsposition! Davon träumt Mark schon lange. Freie Entfaltung der Talente und der privaten Wünsche dank Traumjob und fettem Gehalt. Eine Hürde ist aber noch zu nehmen: das Vorstellungsgespräch bei Firmenchef Stefan Schmitz. Der hat Mark samt Ehefrau Lena in sein Landhaus eingeladen. Und Mark ist sich sicher: Das wird ein entspannter Ausflug, von dem er als Marketingleiter zurückkehren wird.
Doch dann kommt alles ganz anders: Schmitz steckt am Flughafen fest und unter der Fußmatte an seinem Hauseingang liegt gar kein Schlüssel, obwohl er das behauptet. Wie hineingelangen in das Domizil? Durchs Fenster, ich bin so frei - das ist für Mark keine Frage, für die regelkonforme Lena aber eine heikle Sache. Und dann klettern plötzlich durch dasselbe Fenster auch noch Bille und deren Ehemann Tom. Rasch wird klar: Auch Bille wurde von Schmitz zum Vorstellungsgespräch geladen, der Konkurrenzkampf um die begehrte Stelle ist eröffnet. Und man schenkt sich nichts. Die souveräne Bille weiß um Schmitz' freizügige 68er-Vergangenheit und hat sich entsprechend vorbereitet. Da muss sich Mark jetzt unerwartet ins Zeug legen und vor allem alternativer geben, als er eigentlich ist.

(Text: Verlag der Autoren)

Premiere im September 2019, weitere Infos demnächst hier oder

Letzte Veranstaltungen

"Weihnachten?" - "Wie immer!"

Weihnachtslesung

Das Weihnachtsfest ist geprägt von unterschiedlichen Traditionen.
Manchen gefällt's - andere sind entsetzt!
Witzige, ernste, verrückte und besinnliche Geschichten
 
gelesen von:
Petra Bierwirth, Robin Ebneth, Barbara Heisinger, Monika Hillen, Noah Hillen, Carmen Pöggel, Marlies Preuß, Daniela Westphal
 
Musik - Hans Schmitz
Moderation - Ulrike Paul
Zwischentexte/Leitung - Magdalene Gamerschlag
 

Die Barbaren

Monolog für eine Ausländerin
von Nino Haratischwili
Inszenierung Simon H. Kappes

Marusja - Ruzica Hajdari

Premiere 30. November 2018, 20 Uhr*
 
 
Die Barbaren, das sind aus Marusjas Sicht die neuen Flüchtlinge, denen im Westen alles zufliegt - wohingegen sie sich über Jahre alles hart erarbeiten musste. Während sie ausgerechnet das Flüchtlingsheim putzen muss, in dem die Neuen untergebracht sind, schmiedet Marusja finstere Pläne.

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